Anwendung der chemischen Reinigung

Schnecken, Heißkanäle und Extrusionswerkzeuge

Anwendungsbeispiele aus der Kunststoffindustrie

Leistung, die überzeugt

In den über 25 Jahren unserer Firmengeschichte konnten wir unsere Reinigungskonzentrate kontinuierlich verbessern, so dass wir heute auf eine Vielzahl an erfolgreichen Anwendungen zurückblicken können. Zahlreiche Maschinenhersteller, Farbbatchproduzenten, Heißkanalhersteller, Werkzeugmacher und Hersteller von Kunststoffartikeln vertrauen auf die Reinigungskonzentrate von ver-rus.

Geringere Instandhaltungskosten durch imprägnierende Wirkung

Durch das kontinuierliche Reinigen wird sogar noch eine imprägnierende Wirkung erzeugt, wodurch insgesamt weniger Reinigungsprozesse durchgeführt werden müssen.

Aufgrund dessen, dass keine abrasive Reinigung stattfindet, fallen sogar geringere Instandhaltungskosten an!

Schnecke und Zylinder

Hartnäckige Ablagerungen in der Schnecke

Kosteneffiziente Farb- und Materialwechsel sowie Reinigungsprozesse sind in der Kunststoffverarbeitung immer wieder eine große Herausforderung für jeden Praktiker. Sie dauern oft mehrere Stunden bis Tage und verursachen so immense Kosten.

Eine Ursache dieser langen Reinigungsprozesse sind oft die Ablagerungen in der Schnecke. Auch im Schneckengrund gibt es Strömungstotzonen. Wie in allen anderen Totzonen auch, wird der Kunststoff zu lange den hohen Temperaturen ausgesetzt, verbrennt, baut sich auf und wird ab einer bestimmten Größe von der strömenden Kunststoffschmelze mitgerissen (black specks).

Farbschlieren nach dem Farbwechsel?

Ebenso treten nach einem Farbwechsel plötzlich wieder Farbschlieren von Vorgängerfarben auf. Auch sie haben sich in den Strömungstotzonen abgelagert, wo sie sich dann unter bestimmten Bedingungen wieder lösen. Die so entstehenden Farbschlieren machen die Formteile unbrauchbar.

Aufschäumendes Reinigungsmaterial gegen Black Specks, Schlieren und Ablagerungen

Die Chemikalien dringen in die Ablagerungen ein und brechen sie von innen auf, wodurch sie sich von den Metalloberflächen lösen.

Ein abrasives nicht aufschäumendes Reinigungsmaterial hingegen „schmirgelt“ die Ablagerungen nur im Bereich des Schmelzestroms ab. Ablagerungen die sich in Strömungstotzonen befinden werden so nicht abgetragen.

Chemische Reinigung von Schnecken, Heißkanälen und Düsen

Nur chemisch aufschäumende Reiniger erreichen die Strömungstotzonen (Problemzonen) in einem kunststoffverarbeitenden Prozess. In den Totzonen verbrennt der Kunststoff, baut sich auf den Metalloberflächen auf und wird ab einer bestimmten Größe von dem Schmelzestrom mitgerissen. Diese black specks führen bekanntlich zum Ausschuss.

Spritzgießen

Totzonen im Heißkanal beim Spritzgießen

Vor allem im Heißkanal findet man einige Bereiche von nichtfließender Schmelze (Totzonen). Auch in diesen Bereichen baut sich verbrannter Kunststoff auf bis er von der strömenden Schmelze mitgerissen wird und so Ausschuss erzeugt.

Durch die einstellbare Reinigungskraft und das Reinigen der Totzonen werden kürzeste Reinigungsprozesse bei geringstem Materialverbrauch erreicht.

= Ablagerungen in Totzonen

Zu nennen sind hier folgende Bereiche:

  • Aufteilung des Schmelzestroms bei mehrkavitätigen Werkzeugen
  • Umlenkung des Schmelzestroms zu Düsen und in Extrusionswerkzeugen
  • Nadelschatten bei Nadelverschlussdüsen
  • Übergänge vom Heißkanal in die Düsen

Ablagerung in Heißkanaldüsen

Die Düsen im Heißkanal sind die größten Verursacher von Schlieren und schwarzen Punkten. Aus dem Isolierbereich wird von der strömenden Schmelze immer wieder erstarrter, verbrannter Kunststoff oder Vorgängermaterial mitgerissen. Die Isolierkappen der Düsen vor einem Material-/Farbwechsel zu entfernen ist, wegen Demontage von Werkzeugteilen, oft recht aufwändig und zeitintensiv.

Diese Zeit kann eingespart werden, wenn chemische Reinigungskonzentrate/-granulate eingesetzt werden. Durch das Aufschäumen dieser Reiniger wird ein Teil des erstarrten Kunststoffs angelöst und herausgespült. Dieser freie Bereich wird anschließend mit der aktuellen Schmelze besetzt und kann so nicht mehr für Ausschuss sorgen.

Extrusion

Materialablagerungen in Strömungstotzonen

Auch in Extrusionswerkzeugen muss die Kunststoffschmelze umgelenkt werden. An diesen Stellen entstehen Strömungstotzonen. Wie in allen Strömungstotzonen in kunststoffverarbeitenden Prozessen verbrennt der Kunststoff und bildet Ablagerungen, die sich Schicht für Schicht aufbauen.

Ab einer bestimmten Größe reißt die strömende Schmelze dann Partikel der Verbrennungsrückstände mit sich. Schwarze Punkte bis hin zu centgroßen Brocken sind dann im Extrudat zu sehen.

= Ablagerungen in Totzonen

Auf diesen Beispielfotos:

In wenigen Minuten zu einem sauberen Extrusionswerkzeug: Leitfähige Materialien sowie Materialien mit einem großen Anteil an Flammschutzadditiven lassen sich schnell herausspülen. 6-fach Extrusionsköpfe werden mit unseren Reinigungskonzentraten in kürzester Zeit gereinigt. Selbst Planetwalzenextruder konnten mit den Reinigungskonzentraten von ver-rus in nur 20 Minuten gereinigt werden.

Blasformen

In kürzester Zeit und wenige Zyklen

In 3 Zyklen mit dem chemischen Reiniger von blau auf weiß.

In nur wenigen Minuten im Extrusionsblasprozess von schwarz auf transparent.

Praktische Anwendung

Erfahren Sie in diesem Demofilm, wie unser Reinigungskonzentrat oder Reinigungsgranulat eingesetzt werden.